Kurzdarstellung

Allgemeines

Die Neuapostolische Kirche ist eine christliche Glaubensgemeinschaft, die im 19. Jahrhundert entstand und heute weltweit verbreitet ist. Sie wird - wie die ersten Christengemeinden auch - von Aposteln geführt. Oberste geistliche Autorität ist der Stammapostel. Seit Pfingsten 2005 leitet Stammapostel Wilhelm Leber, Hamburg, die Neuapostolische Kirche.

Organisation

Die Neuapostolische Kirche in Mitteldeutschland ist Teil der weltweiten Neuapostolischen Kirche. Ihr räumlicher Wirkungsbereich erstreckt sich auf den südlichen Teil Niedersachsens, auf die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie auf kleine Teile der Bundesländer Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.
Zur Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland zählen mehr als 50.000 Mitglieder in 320 Gemeinden. Die Gemeinden gehören zu den drei rechtlich selbständigen Gebietskirchen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen. Diese haben in den jeweiligen Bundesländern den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Leitung

Geleitet wird die Neuapostolische Kirche in Mitteldeutschland von Bezirksapostel Wilfried Klingler. Er ist Kirchenpräsident der drei Gebietskirchen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen. Ihm zur Seite sind vier Apostel und vier Bischöfe.

Amtsträger

Die seelsorgerische Betreuung der mitteldeutschen Gemeinden erfolgt ehrenamtlich durch mehr als 3.200 Amtsträger.

Aufgaben und Ziele

Die Neuapostolische Kirche sieht ihre wichtigste Aufgabe in der Verkündigung des Evangeliums und in der Seelsorge. In den Gottesdiensten wird frei gepredigt. Es werden drei Sakramente gespendet: Heilige Wassertaufe, Heilige Versiegelung und Heiliges Abendmahl. Die Glaubenslehre hat die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi und das ewige Leben bei Gott zum Ziel.

Geschichte

Die Neuapostolische Kirche hat ihren Ursprung in der Zeit der Erweckungsbewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Erste Apostelrufungen ab 1832-1835, die sich daraus entwickelnden „Katholisch-Apostolischen Gemeinden“ und weitere Apostelrufungen um 1860 sind Stationen auf dem Weg zur Neuapostolischen Kirche.
Erste Gemeindegründungen in Mitteldeutschland gab es 1864 in Schladen (Niedersachsen), 1865 in Ilsenburg (Sachsen-Anhalt) und 1888 in Ranis bei Pößneck (Sachsen/Thüringen).

Ausländische Betreuungsgebiete

Die mitteldeutschen Gebietskirchen unterstützen den Aufbau von Gemeinden im Ausland. Zu den betreuten ausländischen Gebieten gehören Indien (Andamanen, Kerala), Slowakei, Sudan, Polen und Weißrussland.

Link-Tipps

Informationen über die Lehre und die weltweite Organisation der NAK:

Selbstbild

Vision und Mission

Glaubensbekenntnis

Sakramente

Strukturen, Amtsaufgaben

NAK weltweit

Aktuelle Zahlen Mitteldeutschland


320

Gemeinden

50.837
Mitglieder

3.204
Amtsträger

Stand: 31.12.2009

Kirchenpräsident

Bezirksapostel Wilfried Klingler

Bezirksapostel Wilfried Klingler